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Beweggründe

Die ÖSU ist ein Zusammenschluss von Studenten, die sich aktiv für dich und dein Studium in der ÖH einsetzen. Das besondere an der ÖSU ist, dass wir die einzige Fraktion an der JKU sind, die von keiner Partei unterstützt wird. Wir richten unsere Projekte und Forderungen rein nach den Interessen der Studenten – deinen Interessen! - und konnten hier in den letzten Jahrzehnten wertvolle Verbesserungen erwirken.

So wurde zum Beispiel im Jahre 2009 das Beratungszentrum auf Initiative der ÖSU gebaut, in welchem du dich allgemein durch das ÖH Studienberatungsteam und das KUSSS-Team beraten lassen kannst. Als weiteres Beispiel kann der ÖH Mensabonus genannt werden, der auf Antrag der ÖSU im Herbst 2008 und im Winter 2013 erhöht wurde um die Teuerungswelle etwas abzufedern. Und wir waren auch federführend bei der Einführung der Sommerkurse im Jahre 2010, die seither jeden Sommer wieder angeboten werden! Ganz nach dem Motto „Bewegen statt reden – ÖSU.“

Grundsätze

  1. politische Unabhängigkeit

Die ÖSU ist seit den 1980er Jahren die einzig politisch unabhängige Fraktion an der JKU Linz. Wir beziehen unser Kapital nicht aus Steuergeldern oder von anderen Parteien, sondern ausschließlich von unseren Sponsoren, wie zum Beispiel die Sparkasse oder Baxxter, die uns bei unseren Veranstaltungen finanziell unter die Arme greifen.

Durch diese Unabhängigkeit ist es uns als einziger Fraktion möglich, die wahren Interessen der Studenten – deine Interessen! - zu vertreten ohne eine Parteimeinung wiedergeben zu müssen!

  1. Offenheit

Unsere politische Unabhängigkeit spiegelt sich im Team wieder. Das Team der ÖSU besteht aus den unterschiedlichsten Charakteren mit unterschiedlichen politischen Meinungen. Diskussion und Respekt wird bei uns im Team großgeschrieben, da wir der Ansicht sind, dass nur durch Meinungsaustausch gute und vor allem konstruktive Arbeit geleistet werden kann!

  1. Zusammenhalt

Schon seit vielen Jahren zeichnet sich die ÖSU in der ÖH durch Qualität statt durch Quantität aus. Unser Team besteht aus zirka 20 Personen, die allerdings viel mehr verbindet als nur die gemeinsame Arbeit. Eine der wichtigsten Grundsäulen der ÖSU ist und bleibt die Freundschaft. Diese Freundschaft lässt uns unsere Arbeit gerne und vor allem gut machen und reicht weit über die Dauer eines Studiums hinaus!

  1. Innovationskraft

Durch unsere inhomogene Gruppenstruktur und den unterschiedlichen Meinungen gelingt es uns meist den Zahn der Zeit zu fühlen und innovative, dringend benötigte Projekte umzusetzen. Als bestes Beispiel können hier die Sommerkurse genannt werden. Durch die Einführung der Bachelorstudiengänge wurde es nahezu unmöglich die Mindeststudiendauer einzuhalten und die Abschaffung der Halbsemestertaktung verschlechterte die ohne schon schlechte Ausgangssituation noch mehr! Hier haben wir durch die Einführung der Sommerkurse eine wesentliche Verbesserung für Studenten bewirkt und die negativen Auswirkungen des vollgepackten Bachelorstudienplans abfedern können.

  1. Ehrlichkeit

In einer Zeit wo Politik für viele Leute nur mehr Lügen, Verdrossenheit und Betrug bedeutet, plädieren wir auf absolute Ehrlichkeit bei der Informationsweitergabe an Studenten! Wir schmücken uns nicht mit fremden Federn, halten keine Informationen zurück und beraten dich nach bestem Wissen und Gewissen.

Standpunkte

  1. Studiengebühren

In den letzten Jahren wurde die Wiedereinführung der Studiengebühren oftmals diskutiert. Wir, als ÖSU, sprechen uns klar gegen das bisherige Studiengebührenmodell und für freien Hochschulzugang im Bachelorstudium aus! Eine Wiedereinführung von Studiengebühren kann nur mit einer Sanierung des Stipendiensystems, in dem auch der Mittelstand gefördert werden muss, einhergehen. Es kann nicht sein, dass wir Studenten bis zu 40h arbeiten gehen müssen, um sich unser Studium leisten zu können und dadurch wertvolle Studienzeit verlieren!

  1. Studieneingangsphase NEU (mit Aufnahmeprüfung)

Wir, als ÖSU, sind der Meinung, dass eine allgemeine Orientierungsphase am Beginn eines jeden Studiums durchaus zu begrüßen ist. Diese Studieneingangsphase darf allerdings nicht mit einer oder mehreren Knock-Out-Prüfungen verbunden sein. Viel mehr soll sie den Erstsemestrigen die Möglichkeit bieten, herauszufinden ob die Studienwahl die richtige ist. Eine Aufnahmeprüfung am Beginn des Studiums ist für uns der völlig falsche Weg, da diese lediglich eine Momentaufnahme darstellt, nicht aber ob die Studenten für die Studienrichtung geeignet sind!

  1. Familienbeihilfe NEU

Die mit 1. Juli 2011 in Kraft getretene Familienbeihilfenregelung NEU beinhaltet für Studenten eine hohe finanzielle Mehrbelastung. Nicht nur der Verlust der Familienbeihilfe ab 24 bzw. 25 sondern auch die damit einhergehende Selbstversicherung, der Verlust des Semestertickets und viele weitere zusätzliche Belastungen zwingen die Studenten neben dem Studium einen zumindest Teilzeit-Beruf auszuüben, wodurch sich die Studiendauer verlängert.

Die Erreichung des Nulldefizites darf nicht auf unsere Kosten gehen. Wir, als Zukunft des Landes, sollten weitaus mehr finanzielle Unterstützung erhalten um unser Studium gut und ohne Hürden absolvieren zu können. Der derzeit eingeschlagene Weg der Bundesregierung zeigt vielmehr wie wenig Akademiker in Österreich wertgeschätzt werden. Wir sprechen uns daher klar gegen die Kürzung der Familienbeihilfe und für die Wiedereinführung der alten Regelung aus!

  1. Ausfinanzierung der Universitäten

Im Rahmen der letzten Budgeterstellung wurden auch massive Einsparungen bei den finanziellen Mitteln der Universitäten angekündigt. Wir, als ÖSU, sind der Meinung, dass die Kürzung in diesem Bereich genau der falsche Weg ist um Österreich langfristig in Richtung Nulldefizit zu bringen. Wir fordern daher eine Anhebung des Uni-Budgets auf zwei Prozent des BIPs um den österreichischen Bildungsstandard aufrecht erhalten zu können. Die Lehre und die Campusstruktur darf nicht unter den Budgetkürzungen leiden!

  1. Bachelor/Master-Umstellung

Seit über zehn Jahren beschäftigt sich das Wissenschaftsministerium mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses, die SoWi-Fakultät wurde im Jahre 2008 umgestellt, die TN-Fakultät schon weitaus früher. Österreichweit haben bereits viele Universitäten auf eine Bologna-Struktur-Umgestellt und mittlerweile zeigen sich erste Hürden und Tücken des neuen Systems.

Wir, als ÖSU, sprechen uns für die Vereinheitlichung des europaweiten Abschlusssystems aus, was als Grundgedanke des Bolognasystems betrachtet werden kann. Bei der Umsetzung sind allerdings viele Fehler gemacht worden, wodurch das Ziel von Bologna noch bei weitem nicht erreicht wurde. So wurden Diplomstudienpläne in Bachelorstudien hineingepresst und eine Einhaltung der Mindeststudiendauer unmöglich gemacht. Weiters ist es in den meisten Fällen nicht möglich ohne Auflagen einen weiterführenden Master zu inskribieren, auch wenn dieser an der selben Uni wie der Bachelor angeboten wird. Zusätzlich dazu wurde die Umstellung genutzt um vermehrt Anwesenheitspflicht einzuführen, wodurch berufstätige Studenten oder Studenten mit Pflegeaufgaben klar benachteiligt werden.

Wir fordern daher eine Evaluierung der Bachelorstudienpläne und eine Abschaffung der Anwesenheitspflicht.

Sozial

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Sponsoren

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