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Allgemein

Das Diplomstudium Rechtswissenschaften ist die größte Studienrichtung der RE-Fakultät an der JKU Linz. Es unterteilt sich in zwei Abschnitte: der erste Abschnitt mit einer Mindestdauer von zwei Semestern sowie der zweite Abschnitt mit sechs Semestern. Bei jedem Studienabschnitt kannst du bei Bedarf noch ein Toleranzsemester anhängen. Wir werden nun den ersten Abschnitt näher erklären, um Erstsemestrigen den Einstieg zu erleichtern. Falls du Fragen zum zweiten Abschnitt hast, kannst du dich gerne an uns wenden.

Der erste Abschnitt

Der erste Abschnitt beinhaltet zum einen die Grundzüge des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts und zum anderen den Fachbereich des Römischen Rechts und der Rechtsgeschichte. Alle vier Teilbereiche werden jeweils mit einer Fachprüfung abgeschlossen, wobei Römisches Recht und Rechtsgeschichte im Rahmen einer mündlichen Prüfung und Privatrecht und Öffentliches Recht im Rahmen einer schriftlichen Prüfung zu absolvieren sind.

Um den ersten Abschnitt absolvieren zu können, musst du weiters VA Legal Gender Studies und Juristische Fachsprache Englisch positiv absolvieren.

Zu Beginn des ersten Abschnittes ist auch die Studieneingangsphase (STEOP) positiv zu absolvieren.

Diese umfasst die Vorlesungen Privatrecht I und Öffentliches Recht I sowie fünf weitere Fächer, wovon du allerdings mindestens zwei positiv absolviert werden müssen. Zu beachten ist, dass die beiden gewählten Lehrveranstaltungen nur einmal wiederholt werden dürfen (insgesamt jeweils zwei Antritte zur Lehrveranstaltungsprüfung). Mit der positiven Beurteilung dieser beiden Lehrveranstaltungen ist die Studieneingangsphase abgeschlossen.  Du kannst aus folgenden fünf Fächern wählen:  AG Privatrecht I, AG  Öffentliches Recht I, AG Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte, AG Römisches Recht oder VA Legal Gender Studies.

Voraussetzungen für die vier Fachprüfungen im ersten Abschnitt

Um die Fachprüfung Rechtsgeschichte absolvieren zu können, gibt es keine Voraussetzung. Allerdings ist es ratsam die Arbeitsgemeinschaft aus Rechtsgeschichte zu besuchen, da du hier ein Referat halten musst, über welches du bei der Fachprüfung die erste Frage erhältst. Somit wird dir der Einstieg in die ohnehin nervenraubende Fachprüfung erleichtert.

Um die Fachprüfung aus Römischem Recht absolvieren zu können, ist das kleine Latinum erforderlich. Entweder du hast Latein bereits im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden erfolgreich in der Schule abgeschlossen, oder du legst an der Uni die Ergänzungsprüfung Latein ab.

Bei Privatrecht und Öffentlichem Recht gibt es je eine Arbeitsgemeinschaft und eine Übung. Voraussetzung, damit du bei beiden Fachprüfungen antreten kannst ist, dass du zumindest je eine AG und eine Übung aus den zwei verschiedenen Blöcken positiv absolviert hast. Du bist antrittsberechtigt, wenn du die AG aus Privatrecht und die UE aus Öffentlichem Recht positiv absolviert hast. Natürlich ist auch die umgekehrte Variante möglich, sodass du die AG aus Öffentlichem Recht und die UE aus Privatrecht positiv absolvierst.

Der zweite Abschnitt

Grundsätzlich ist für den zweiten Abschnitt eine Mindeststudienzeit von sechs Semestern vorgesehen. Die grundlegenden Kenntnisse in den zwei Kernfächern Bürgerliches Recht und Öffentliches Recht hast du bereits im Laufe des ersten Abschnittes erworben. Nun kannst du dich am Beginn des zweiten Abschnittes entscheiden, ob du mit dem Block „Bürgerliches Recht II“ beginnst oder mit dem Block „Öffentliches Recht II“.

Zu ersterem: die Fachprüfung (FP) aus Bürgerlichem Recht ist sowohl schriftlich als auch mündlich zu absolvieren und umfasst insgesamt 28 ECTS. Sie zählt zu den schwierigsten Prüfungen des zweiten Abschnittes und um dich optimal darauf vorbereiten zu können empfehle ich dir, gleich zu Beginn des Abschnittes die Arbeitsgemeinschaft Bürgerliches Recht zu besuchen. Diese ist keine Antrittsvoraussetzung, jedoch für das Verständnis des umfangreichen Stoffgebietes essentiell. Die Übung (UE) Bürgerliches Recht musst du positiv absolviert haben um zur Fachprüfung zugelassen zu werden. Weiters ist es ratsam alle angebotenen Vorlesungen zu besuchen.

Es empfiehlt sich, die Fachprüfung Unternehmensrecht zu Beginn des zweiten Abschnittes zu absolvieren. Hier gibt es keine Antrittsvoraussetzung, jedoch ist auch hier die UE Handelsrecht empfehlenswert. Um zur FP Zivilprozessrecht zugelassen zu werden, musst du vorher die LVA Erkenntnisverfahren positiv absolviert haben. In dieser LVA wird der Kernbereich des umfangreichen Stoffes des ZPR erarbeitet. Die Fachprüfung Arbeits,- und Sozialrecht unterliegt keiner Voraussetzungsprüfung, jedoch ist auch hier die UE ratsam. Grundsätzlich ist der Grundstein einer jeden Vorbereitung auf eine Fachprüfung der Besuch der facheinschlägigen Vorlesung.

Nun zum zweiten Block „Öffenliches Recht II“: Die Kernfächer sind hier Verwaltungs,- und Verfassungsrecht, die sowohl schriftlich als auch mündlich zu absolvieren sind. Hier gibt es zusätzlich zu den Vorlesungen jeweils eine Übung (UE) oder einen Klausurenkurs (KK). Um zu beiden Fachprüfungen antreten zu können, musst du entweder die UE oder den KK aus einem der beiden Fächer positiv absolviert haben.

Natürlich ist es ratsam, aus beiden Fächern UE und KK zu besuchen, da hier der Stoff, der auch für die Fachprüfungen relevant ist, erarbeitet wird.

Für die vergleichsweise kleineren FP Völkerrecht, Steuerrecht und Europarecht gibt es keine Antrittsvoraussetzung.

Die FP Strafrecht ist sehr umfangreich und du musst die UE Strafrecht positiv absolviert haben, um zur FP antreten zu können.

Zusätzlich zu den Kernfächern im zweiten Abschnitt musst du einen aus zwölf Studienschwerpunkten wählen, in dem du deine Kenntnisse vertiefst.

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